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Carl Roesch, Mädchenkopf, 1925


© CMR-Stiftung

Carl Roesch, Mädchenkopf, 1925
Mosaik
Eigentumsverhältnis unbekannt

Das Werk "Mädchenkopf" ist eines der frühesten Mosaiken von Carl Roesch. Im selbst erstellten "Inventar der transportablen Stein und Plattenmosaike" wird es als Nr. 2 aufgeführt. Bis 1931 stellt er die Arbeit mehrfach aus.

1931 nimmt Roesch zwei Mosaike, darunter der "Mädchenkopf" mit nach Paris. Ein Dr. Wolf, den Roesch als "ein reicher Amerikaner mit infantilen Neigungen" beschreibt, interessiert sich für die Arbeit. Am 30. Juli treffen sich die beiden, um über einen Ankauf zu sprechen. Roesch fasst zusammen: "Ein aufregender Abend für mich. Ich vermag, ihn [Wolf] mit Ratschlägen zu überzeugen. Er wird zusehends glücklicher. Kommt zuletzt auf mein Mosaik zu sprechen und bietet mir, als ich auf Bargeld verzichte, ein Picasso-Aquarell und eine Matisse-Terrakotta an. Ich bin beinah bestürzt über so viel und glücklich bin ich einverstanden. Er findet in dem Mosaik etwas, das in Zukunft erstrebt werden muss". Wo sich das Mosaik heute befindet, ist nicht bekannt. 

Kontaktadresse
Carl und Margrit Roesch-Stiftung
Markus Landert, Stiftungsratspräsident
Lachenstrasse 25a
8500 Frauenfeld

kuratorium@carl-roesch.ch