Am 19. Juli 1937 unterschrieben Vertreter der Stadt Schaffhausen und Carl Roesch einen umfassenden Vertrag über die Neubemalung des Hauses zum Ritter in Schaffhausen.
Im Stadtarchiv Schaffhausen hat sich ein umfassendes Dossier über die Neubemalung der Fassade des Hauses zum Ritter erhalten. Die Fresken des Renaissancemalers hatten über die Jahrhunderte hinweg gelitten und auch frühere Restaurierungen konnten die bedeutenden Malereien nicht mehr retten. So beschlossen die Verantwortlichen, die originalen Fresken von der Wand zu lösen und diese mit den gleichen Motiven von einem zeitgenössischen Künstler neu bemalen zu lassen. Der Vertrag umschreibt die Rechte und Pflichten von Carl Roesch, der nach einem längeren Evaluationsprozess den Auftrag für diese ehrenvolle Aufgabe erhielt.
Kontaktadresse
Carl und Margrit Roesch-Stiftung
Markus Landert, Stiftungsratspräsident
Lachenstrasse 25a
8500 Frauenfeld